Spezialsprechstunde Hüfte

Sie haben schon sehr lange Schmerzen in Ihrem Hüftgelenk?

Ihre Hüftschmerzen hindern Sie an Aktivitäten / Sport?

Sind wirklich alle Möglichkeiten an Behandlungen für Ihr Hüftgelenk  ausgeschöpft?

Sie haben schon ein künstliches Hüftgelenk und trotzdem noch Schmerzen?

Was dürfen Sie alles mit einem künstlichen Hüftgelenk machen?

Gibt es neue Untersuchungsmethoden für Ihr Hüftgelenk?

Gibt es neue Behandlungsmethoden für Ihr Hüftgelenk?

Sie möchten eine 2. Meinung zu Ihrem Hüftgelenk?

All diese Fragen können wir Ihnen beantworten!

Hüftgelenk

Anatomie des Hüftgelenkes

Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk, welches von der Hüftpfanne (Becken) und dem Hüftkopf (Oberschenkelknochen) gebildet wird. Zur Pfanne gehört noch die Gelenklippe (knorpelige Substanz), um die Gelenkfläche zu vergrößern. Eine Vielzahl an Muskeln und Sehnen umgibt das Hüftgelenk und ist für die Bewegungen zwischen Becken/Rumpf und Beinen verantwortlich. Bänder zwischen den Knochen erhöhen die Stabilität des Gelenkes

Erkrankungen des Hüftgelenkes

Mit Abstand steht die Abnutzung des Hüftgelenkes (Koxarthrose) an erster Stelle der Erkrankungen, aber auch entzündliche Prozesse wie Rheuma oder Gicht sind verantwortlich für die Beschwerden im Hüftgelenk. Im Kindesalter gibt es Infektionen (meist durch Viren), die stärkste Schmerzen verursachen, der sogenannte Hüftschnupfen.

Bestehen Schmerzen im Hüftgelenk, ist aber eine Abnutzung im Röntgenbild noch nicht zu sehen, so sind oft Einklemmungssyndrome - sogenannte Impingements - dafür verantwortlich. Knochenwülste am Schenkelhals (Bumps) engen den Bewegungsumfang in der Hüfte schmerzhaft ein, das nennt man CAM-Impingement. Aber auch Knochenfortsätze der Pfanne können diese Einklemmungen verursachen, das nennt man denn Pinzer-Impingement.

Der Schleimbeutel der Hüfte (Bursa trochanterica) kann nach Überlastungen oder Prellungen reizen und zu großen Schmerzen führen und muss behandelt werden.

Es gibt aber auch hüftfremde Ursachen die sehr ähnliche Beschwerden machen wie die Arthrose oder Einklemmungssyndrome. So kann die Lendenwirbelsäule in den Segmenten L1/L2 auch sehr lokalisierte Leistenschmerzen einseitig verursachen oder eine Abnutzung im hinteren Beckenring im Iliosakralgelenk (ISG) strahlt nach vorne aus.

Verletzungen des Hüftgelenkes

Nach Stürzen oder Hochrasanztraumen (Motorrad oder Autounfall) können die knöchernen Anteile des Hüftgelenkes brechen. Am häufigsten bricht der Schenkelhals des Oberschenkelknochens. Es kommt dann sehr genau auf die Bruchform und die Lokalisation des Bruches am Oberschenkel an, ob ein künstliches Hüftgelenk erforderlich ist oder, ob mit Schrauben / Platten und Nägeln das natürliche Gelenk erhalten werden kann. Seltener sind dann Brüche der Pfanne oder des Kopfes, welche dann ganz speziell behandelt werden mit und ohne OP.

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